Smartphone Fotografie zwischen Samsung und Sony – ein Test im Herbst an der Remscheider Talsperre

Wenn man bisher eine Kompaktkamera mit 1/2,3 Zoll Sensor nutzte und diese Größe jetzt im Smartphone steckt, dann kann man dies auch als Kameraersatz ausprobieren.

(Die nachfolgenden Fotos wurden nicht bearbeitet sondern nur auf 2000Pixel verändert, weil sie sonst zu groß wären für den Blog. Beim Anklicken werden die Fotos auf 2000Pixel vergrößert)

Dieser Test ist ein subjektiver Blogbeitrag, ein Einsatz technischer Möglichkeiten und die dabei entstehende fotografische Wirklichkeit.

Also dann!

Das Sony Z5 (Modell E6633)  hat so eine Kamera als Smartphoneersatz.

Und so suchte ich die Natur und fand die Remscheider Talsperre als Testgebiet für die Smartphone-Fotografie. Da war ich vor Jahren schon einmal mit reinen Digitalkameras.

Und so konnte ich erkunden, wie nützlich aktuelle Smartphones heute sind als Ersatz oder Ergänzung für reine Digitalkameras ohne Smartphone.

Bei einem Spaziergang um die Remscheider Talsperre nahm ich im Automatikmodus mit der Sony Z 5 folgendes Foto auf:

Sony Z 5 im Automatikmodus

Das gefiel mir überhaupt nicht. Die überlegene Automatik ist einfach zu kalt. Im manuellen Modus habe ich den Weißabgleich von Automatik auf Wolken verändert und schon war ein richtig schönes Foto möglich:

Sony Z5 Weissabgleich Wolken statt Automatik

 

Ein anderes Foto im Automatikmodus sah so aus:

Sony Z 5 Automatikmodus

An der gleichen Stelle mit dem Samsung Galaxy S8 (Modell SM-G950F):

Samsung Galaxy S8 Automatikmodus

Es sind Unterschiede sichtbar aber was besser ist, bleibt relativ, solange man nicht konkrete Kriterien und die Frage wozu anwendet.

Noch interessanter ist der nachfolgende Vergleich. Hier sieht man das Sony Z5:

Sony Z 5

Und hier das Sony X Compact (Modell F5321):

Sony X Compact F5321

Und hier das Sony X Compact

Sony X Compact

im Vergleich zum Samsung Galaxy S8:

Samsung Galaxy S8

Und dennoch gab es bei diesem Lenstrip noch ein Smartphone, das besser war. Denn wieder einmal wurde mir bewiesen, daß eine Frau mit einem Apple Iphone SE die Eichhörnchen auf dem Baum aufnehmen konnte, die ich so schnell mit dem Smartphone nicht einmal erfassen konnte.

So kommt es auf drei Dinge an:

  1. die Person hinter dem Smartphone
  2. die Einstellungen an der Kamera
  3. den Zweck

Man kann heute mit Smartphones so gut fotografieren wie mit Kompaktkameras. Das stimmt.

Autobahnraststätte Remscheid

Auf die Schnelle gelingen hervorragende Fotos, aber es reicht nicht für das Spezielle. Da sind andere Kameras gefragt, die es in einem Smartphone (noch?) nicht gibt.

Und ob es sinnvoll ist, daß es sie dort irgendwann gibt statt solo wie bisher, darf auch einmal hinterfragt werden.

Welchen Sinn hat dieser „Testbeitrag“ nun für mich?

  1. Ich weiß, daß ich Smartphones dieser Güte nutzen kann und deshalb nicht immer eine andere Kamera dabei haben muß
  2. Ich kann mit dem Smartphone vieles nicht so fotografieren wie ich es will
  3. Ich kann ältere Kompaktkameras mit mehr Möglichkeiten wie z.B. die Lumix LF1 nicht ersetzen
  4. Ich kann schnelle Fotos jetzt immer mit einem Smartphone schiessen
  5. Ich brauche für gezielte Einsätze immer noch spezielle Kameras und Objektive

 

 

 

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